Designkritische Texte – Wilhelm Braun Feldweg Förderpreis


Die Preisverleihung findet statt am
Donnerstag, den 19. Januar 2017, um 19 Uhr
in der Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin.


Es sprechen:
Prof. Anna Berkenbusch, Mitglied der Jury
Prof. Dr. Gesche Joost, Internetbotschafterin der Bundesregierung für die EU-Kommission
Prof. Erik Spiekermann, Mentor bf-preis 2016
Moderation: Prof. Egon Chemaitis

Das Buch Ästhetik der Zensur von Marion Kliesch
erscheint Januar 2017 im niggli Verlag, Reihe Designkritische Texte
184 Seiten, 40 Abbildungen
Die Autorin untersucht in dem Buch verschiedene Formen offener und latenter Bild-Zensur im Internet und beschreibt die ästhetischen Wirkungen.
Das Buch wird bei der Preisverleihung präsentiert und verkauft.

Sie sind herzlich eingeladen. Eintritt frei.



Die Entscheidung ist gefallen!


Am 21. Mai hat die Jury getagt und aus 49 Einsendungen den aktuellen Preisträger-Text ermittelt. Der Arbeit Ästhetik der Zensur von Marion Alina Kliesch, M.A.-Absolventin des Studiengangs Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin, hat die Jury einstimmig den bf-preis 2016 zuerkannt.

Anerkennungen erhalten die Arbeiten Les horribles Cernettes von Lea Schmidt, Zürich sowie Das Leben nach dem Senf von Sabine Lachnit, Essen.

Auslober, Team und Jury danken allen Teilnehmern und Unterstützern,
und sie gratulieren der Preisträgerin und den Finalistinnen!



Aus dem Fazit der Jury (Auszug)

Sieht man den Wilhelm Braun-Feldweg-Förderpreis für designkritische Texte als Barometer, das gestalterische Tief- und Hochdruckgebiete zuverlässig abbildet, dann war die siebte Veranstaltung thematisch besonders ergiebig. Die künftige Aufgabe des Buches kam dabei ebenso zur Sprache wie die Vernachlässigung des Gefängnisses als Gestaltungsaufgabe durch Politik und Öffentlichkeit. Zukunftsthemen, historische Ausarbeitungen, die synchronoptische Darstellung von Designbewegungen, die Bedeutung von Transformationsprozessen, Fragen nach dem Handwerk als Lebenspraxis, nach der Selbstdarstellung von Frauen im Design, nach Self-Tracking und Psychogestaltung sind nur einige Beispiele für die thematische Breite des diesjährigen Wettbewerbs. Selten zuvor allerdings drang die Jury so rasch und einvernehmlich zur Preisträgerarbeit und den Anerkennungen vor.

Thomas Edelmann







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